DMAIC und die Six Sigma-Belts

(Beitrag Nr. 2015-64)

Autor:

DI Dr. Martin Justinek, Justinek Engineering e. U., www.justinek-engineering.com

DMAIC und die Six Sigma-Belts

Verbesserungen werden bei Six Sigma in themenspezifischen und klar abgegrenzten Projekten erzielt. Dies ist ein weiterer Unterschied zum im ersten Beitrag bereits erwähnten Lean Management, welchem ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess zugrunde liegt. Ein Six Sigma-Projekt läuft in 5 Phasen ab: Define (Was ist das Problem?), Measure (Wie groß ist das Problem?), Analyse (Was sind die Kernursachen des Problems?), Improve (Was sind die Lösungen zur Behebung der Ursachen?) und Control (Wie wird die Verbesserung nachhaltig abgesichert?).

In diesem DMAIC-Ablauf kommen bewährte Qualitätswerkzeuge und statistische Tools zum Einsatz mit welchen Probleme eingegrenzt, quantifiziert, auf Ursache-Wirkungsbeziehungen analysiert und schließlich dauerhaft gelöst werden. Der Erfolg von Six Sigma liegt in der Kombination von starken, zuverlässigen Methoden und dem konsequenten Einhalten des DMAIC-Projektablaufs.

In Anlehnung an die Kampfkunst werden den Six Sigma-Experten je nach Ausbildungsstand Gürtel unterschiedlicher Farben verliehen. Green Belt und Black Belt sind die wichtigsten, sie befähigen zur Leitung von einfacheren (Green Belt) und komplexen (Black Belt) Six Sigma-Projekten.

Im nächsten Teil der Six Sigma-Serie wird es besonders interessant für unternehmerisch denkende Leser: erfahren Sie, wie Six Sigma den Unternehmenserfolg messbar steigert.

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DI Dr. Martin Justinek ist Unternehmens- und Technologieberater mit den Schwerpunkten Industrielle Prozessentwicklung, Mess/Prüftechnik und Six Sigma.

www.Justinek-Engineering.com

 

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